Sommer, Sonne, Abenteuer: Warum das Irrland in Kevelaer der perfekte Familienausflug für Mehrhooger ist
Die Ferien stehen vor der Tür, die Sonne brennt auf den Asphalt der Bahnhofstraße und die Kinder haben Hummeln im Hintern. Wer jetzt eine Auszeit vom heimischen Garten braucht, muss nicht direkt bis an die Nordsee fahren. Nur eine knappe Dreiviertelstunde von Mehrhoog entfernt liegt ein echtes Freizeitparadies, das komplett ohne glitzernden High-Tech-Schnickschnack auskommt, dafür aber mit einer Extraportion Bodenständigkeit punktet: das Irrland in Kevelaer-Twisteden.
Was einst als kleiner, gemütlicher Bauernhof-Erlebnispark begann, hat sich über die Jahre zu Europas größter „Bauernhof-Erlebnisoase“ entwickelt. Auf mittlerweile über 300.000 Quadratmetern dreht sich hier alles um das, was Kindern am meisten Spaß macht: Toben, Matschtanten spielen, Tiere füttern und einfach Kind sein. Wir von der Redaktion haben uns das Spektakel genauer angesehen und erklären euch, warum sich die Fahrt über den Rhein absolut lohnt.
📍 Der Mehrhooger Fahrplan: So kommt ihr hin
Die Anfahrt von uns aus ist ein Kinderspiel: Ihr fahrt einfach Richtung Wesel, ab über die Rheinbrücke und dann entweder über die B70 oder die A57 Richtung Kevelaer. Nach gut 45 bis 50 Minuten rollt ihr bereits auf den kostenlosen Parkplatz in Twisteden (Am Reis 50, 47624 Kevelaer). Unser Profi-Tipp: Fahrt früh los! Gerade an sonnigen Wochenenden füllt sich der Park schnell, und wer früh da ist, sichert sich die besten Plätze.
Das erwartet euch: Spiel, Spaß und jede Menge Matsch
Wer im Irrland blinkende Achterbahnen oder dröhnende Fahrgeschäfte sucht, sucht vergebens – und das ist auch verdammt gut so. Hier lautet das Motto: „Selber aktiv werden!“. Der Park ist so gigantisch groß, dass er in verschiedene Themenbereiche unterteilt ist, die für jede Altersklasse (vom Krabbelkind bis zum Teenager) etwas bieten.
- Das Rutschen-Paradies: Von der rasanten Kamikaze-Rutsche bis hin zu gigantischen Wellenrutschen, die man auf Teppichen hinabsaust – hier holt sich garantiert jeder den Adrenalinkick.
- Riesige Hüpfkissen & Kletterwelten: Überall im Park verteilt finden sich riesige, luftgefüllte Kissen, auf denen sich die Kids so richtig verausgaben können, während die Eltern daneben im Strandkorb entspannen.
- Die Wasser- und Matschwelten: Ein absolutes Highlight im Sommer! Wasserkanonen, Rutschen, die im kühlen Nass enden, und Bäche zum Staudammbauen. Achtung, liebe Eltern: Packt mindestens zwei Garnituren Wechselkleidung ein. Wer das Irrland sauber verlässt, hat definitiv etwas falsch gemacht!
- Tierische Begegnungen: Neben klassischen Bauernhoftieren wie Ziegen, Schafen und Eseln (die natürlich auch gestreichelt und gefüttert werden dürfen), gibt es mittlerweile sogar exotischere Bewohner wie Lemuren, Erdmännchen und bunte Vögel zu bestaunen.
Der größte Pluspunkt: Absolut freundlich zur Familienkasse
Wir kennen das doch alle von den großen Freizeitparks: Kaum hat man den saftigen Eintritt bezahlt, wird man an jeder Ecke für Pommes, Eis und Getränke zur Kasse gebeten. Nicht so im Irrland. Der Park ist weltklasse auf Selbstversorger eingestellt.
Es ist nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht, dass ihr euren eigenen Proviant mitbringt. Schnappt euch euren Bollerwagen (oder leiht euch vor Ort gegen eine kleine Gebühr einen aus) und packt ihn voll mit Würstchen, Salaten und kalten Getränken. Über den gesamten Park verteilt stehen Hunderte von Holzkohlegrills und schattige Grillhütten kostenlos zur Verfügung. Ihr müsst lediglich die Grillkohle und das Grillgut selbst mitbringen. Das ist echte niederrheinische Gemütlichkeit!
Schlechtwetter-Garantie: Keine Angst vor Regen
Wenn das Wetter am Niederrhein mal wieder unschlüssig ist, ist das im Irrland auch kein Beinbruch. Große, liebevoll umgebaute Indoor-Spielscheunen, eine riesige Flieger-Halle und überdachte Spielbereiche sorgen dafür, dass die Kids auch bei einem plötzlichen Regenschauer im Trockenen weitertoben können. Drinnen warten unter anderem riesige Rutschenlandschaften und Klettergerüste aus echtem Holz.
Alles auf einen Blick: Die Hard Facts für den Ausflug
Damit die Planung für den nächsten Familienausflug im Handumdrehen erledigt ist, haben wir hier die wichtigsten Eckdaten übersichtlich zusammengefasst:
| Kategorie | Informationen für Mehrhooger |
|---|---|
| Zielgruppe | Perfekt für Familien mit Kindern von 1 bis ca. 12 Jahren. Aber auch die Großeltern kommen beim Spazierieren und Grillen voll auf ihre Kosten. |
| Verpflegung | Selbstversorgung ist Trumpf! Kostenlose Grills und Hütten sind überall vorhanden. Wer faul ist: Snacks, Eis und Kaffee gibt es im Park zu sehr fairen, taschengeldfeindlichen Preisen. |
| Barrierefreiheit | Die befestigten Hauptwege sind problemlos mit dem Kinderwagen oder dem Rollator befahrbar. Also Oma und Opa ruhig einpacken! |
| Wichtige Packliste | Handtücher, Bade- oder Wechselkleidung, Sonnencreme, Grillkohle und feste Schuhe für die Kletterbereiche. |
Fazit der Redaktion: Das Irrland ist und bleibt der unangefochtene König unter den regionalen Ausflugszielen. Es schont den Geldbeutel, bietet den Kindern maximale Freiheit und den Eltern die nötige Entspannung. Also Mehrhoog, worauf wartet ihr noch? Packt die Taschen und ab über den Rhein!